Blogger bekennt sich schuldig  Verfasst: Samstag, den 20. Dezember 2008 07:54

Tja, damit hatte Kevin Cogil – ein amerikanischer Blogger mit dem Nick: „Skwerl“ – sicherlich kaum gerechnet als er neue Songs von „Guns N' Roses“ im Juni 2008 in seinem Blog veröffentlichte. Als er insgesamt 14 neue und noch unveröffentlichte Songs der Hardrock Band (Sänger: Axl Rose) als Stream kostenlos anbot brach sogar der Server unter den tausenden Zugriffen zusammen – klar, denn viele Fans wollten sich das neue Album (Chinese Democracy) bereits vor der Markteinführung (erst am 22. November 2008) zu Gemüte führen.
Wohl auch klar, dass sich das die Plattenindustrie nicht gefallen lässt und Kevin wurde somit im August von dem FBI wegen Urheberrechtsverletzung festgenommen.
Nun hat sich der Blogger vor einem Gericht in Los Angeles für schuldig bekannt. Mit dieser Urheberrechtsverletzung drohen Cogil nun bis zu einem Jahr Gefängnis als auch eine Geldstrafe bis zu 100 Tausend Dollar. Das es zu einer Gefängnisstrafe kommen wird, wird von Prozess Beobachtern größtenteils ausgeschlossen  Kevin zeigt sich kooperativ und machte den Behören das Zugeständnis zu helfen die bislang unbekannte Quelle – jene die ihm das Datenmaterial zur Verfügung gestellt hat – ausfindig zu machen.
Höchstwahrscheinlich kommt Cogil mit einer Bewährungsstrafe davon und wie hoch seine Geldstrafe sein wird, wird sich ebenfalls bei der Verhandlung am 3. März 2009 herausstellen.

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DSL-Geschwindigkeitstest  Verfasst: Sonntag, den 05. Oktober 2008 14:02

Durch speed.io werden jeden Monat ungefähr 50.000 Server weltweit genutzt, um einen DSL-Speedtest durchzuführen. Mit dieser Anzahl von Servern werden ca. 2 Millionen Speedtests monatlich durchgeführt und getestet. Das dafür eingerichtete Portal verfügt über mehrere Sprachen, damit alle Leute aus der ganzen Welt diesen Speedtest nutzen können. Durch diese 2 Millionen Speedtests hat sich das Unternehmen zu Europas bestem DSL-Geschwindigkeitstester durch gekämpft. Durch die neue internationale Webseite können nun die Leute aus aller Welt auch einen solchen Speedtest nutzen und dies soll künftig auch in Französisch der Fall sein. Die Bearbeitung an der Webseite läuft und geht mit großen Schritten voran. Der Ausbau weiterer Sprachen ist in Arbeit und wird so schnell es geht folgen. Das Unternehmen erhofft sich von dem weltweiten Zugang einen noch höheren Nutzen der User. Die Benutzergemeinschaft wird dann also weiter ansteigen und die 2 Millionengrenze bei weitem überragen.

Ein solcher Speedtest kann in wenigen Schritten durchgeführt werden und zeigt umgehend das Ergebnis an. Die Ergebnisse basieren auf dem DSL-Download-Speed, Leitungsgüte und dem Upload. Dieser Speedtest kann jederzeit wiederholt werden, so oft der User möchte. Das entscheidende Ergebnis wird am Ende mit einer Bilddarstellung und den Messergebnissen gezeigt. Diese Daten stehen als Download zur Verfügung, welches entweder herunter geladen oder per HTML-Code übermittelt werden kann. Diese Art von Geschwindigkeitstest gibt es bislang nur einmal auf der Welt und jeder Benutzer kann von überall her Zugriff auf einen solchen Speedtest erhalten. Ganz egal, wo sich der Nutzer zurzeit befindet.

Die 50.000 Server stehen für die deutsche, als auch für die internationale Seite zur Verfügung und bieten Platz für die Speedtest-Daten. Durch die Aufstockung der internationalen Webseite werden die Server vermutlich weiter aufgerüstet, um dem großen Datenfluss standzuhalten. Dieser Ausbau der Seiten geschieht in Verbindung mit Firmentechnikern und den Nutzern selber, die die neuen Funktionen ausprobieren und zusammen mit den Experten testen und verbessern.

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Venture Capital als Finanzierungsalternative im IT-Bereich  Verfasst: Freitag, den 18. Juli 2008 11:23

Gerade Neugründer im IT-Bereich haben für die Realisierung ihrer Geschäftsidee einen hohen Kapitalbedarf, dabei aber sehr oft eine reichlich dünne Eigenkapital-Decke und kaum Sicherheiten aufzuweisen.
Die Lösung sind die in den USA schon lange verbreiteten, bei uns bisher eher stiefmütterlich behandelten Venture-Capital-Finanzierungen: Investoren, die gegen eine Beteiligung am Unternehmen Kapital zur Verfügung stellen. Auch für Projektfinanzierungen von etablierten IT-Unternehmen wird immer häufiger auf dieses Finanzierungsinstrument zurückgegriffen. Und die Investoren sind grundsätzlich willig. So hat zum Beispiel der Investor von you-tube.com seinen Einsatz kürzlich verfünfzigfacht. Bei Mindjet wurde ebenso auf eine gigantische Finanzspritze von privaten Investoren zurückgegriffen, um die neuen Projekte zu finanzieren.
Aber auch bei uns boomt dieses Finanzierungsmodell – nicht zuletzt deshalb, weil auch für die Investoren eine Beteiligung an einem neu gegründeten Unternehmen höchst lukrativ sein kann, und das Geld lockt. Auch spezielle Formen, wie beispielsweise die Business Angels, die seit kurzem einen eigenen Verband in Deutschland besitzen, finden immer mehr Verbreitung bei uns – und immer mehr Zuspruch von Gründern.
Ein Grund für den VC-Boom im IT-Bereich ist auch die steigende Zahl von potentiellen Investoren durch die zunehmende Breitbanddurchdringung und das Steigen der Online-Werbebudgets bei den Unternehmen. Dazu kommen noch astronomische Gewinnchancen für die Investoren – wer würde sich heute nicht wünschen, eine 25%-Beteiligung an Google zu haben…
Einzig im OpenSource-Bereich hegt man immer noch gepflegte Zurückhaltung auf Investorenseite, hier ist das Misstrauen, nicht zuletzt seit die Dotcom-Blase so laut geplatzt ist, doch relativ gross. Das heisst, wer mit einer OpenSource-Idee auf den Markt will, wird es wohl schwerer haben, Kapital aufzutreiben. Unmöglich ist es jedoch noch lange nicht.
Ein weiterer Grund für den Investment-Boom ist auch Web 2.0, das seit seiner Einführung das Internet deutlich verändert hat und auch jede Menge neue Marktchancen eröffnet. Man findet immer mehr sogenannte „heatseekers“, Leute, die grundsätzlich alles ausprobieren was ihnen beim Surfen über den Weg kommt – und wenn es dann funktioniert, auch weitererzählen. Damit wird der heimliche Traum jedes Anhängers von viralem Marketing in greifbare Nähe gerückt. Und wenn man es schafft, seine Träume auch mit seinen Investoren zu teilen, hat man praktisch schon gewonnen.
Abgesehen von den hohen Gewinnchancen und den Möglichkeiten die der IT-Bereich bietet, besteht gerade dort aber auch ein sehr hohes Ausfallsrisiko, und dessen sind sich auch manche Investoren durchaus bewusst. Es braucht immer noch eine überzeugende Geschäftsidee und jede Menge KnowHow und Branchenkontakte, um wirklich an Venture-Kapital heranzukommen. Das Unternehmen beispielsweise, das mit seiner neuen Programmiersprache „Curl“ HTML komplett ablösen will, hat es wahrscheinlich trotzdem immer noch schwer, genügend Investoren aufzutreiben…

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Computerarbeit will gelernt sein  Verfasst: Donnerstag, den 12. Juni 2008 11:32

Sieben Arbeitstage pro Jahr kostet der ineffiziente Umgang mit dem Computer und somit bares Geld. Der schnelllebige Hard- und Softwaremarkt stellt PC-Nutzer immer wieder vor neue Herausforderungen.
Auch Statistiken zeigen immer wieder, dass Deutschlands Unternehmer zwar in die neuesten IT-Programme investieren, aber den Schulungsbedarf nicht erkennen. Doch auch weltweit betrachtet geben Unternehmen Jahr für Jahr sehr viel Budget für neueste Hard- und Softwarelösungen aus, während das Budget für Schulungen meist sehr gering ausfällt bzw. gar nicht vorhanden ist. Dies führt zu schlecht bis gar nicht geschulten Anwendern, die zwar immer bessere und zeitsparendere PC-Anwendungen stehen den Anwendern zur Verfügung, doch ihnen fehlt das nötige Wissen um diese auszuschöpfen.
Selbst Standardprogramme wie Word, Excel und Power Point stellen für ca. 78 Prozent der PC-Anwender eine Herausforderung dar. Zwar werden die Programme täglich genutzt, doch die Feinheiten der Programme kennt kaum ein Anwender. Durch die uneffiziente Nutzung der täglich genutzten Programme entsteht ein hoher Zeitaufwand der so nicht sein müsste. Immer wieder verbringen Microsoft-Office-Anwender viel Zeit mit der Suche nach einzelnen Funktionen.
Rechnet man 22 Euro Personalkosten pro Stunde und 7 Tage pro Jahr, kostet die Ausfallzeit durch Anwendungsfehler pro Mitarbeiter mehr als 1.400 Euro. Zwar mogeln sich die meisten Anwender mit kreativen Lösungen durch den Arbeitsalltag, doch ist es genau dieses Vorgehen bei dem wertvolle Arbeitszeit verloren geht. Für den ineffizienten Umgang mit den täglich genutzten Programmen gibt es endlos viele Beispiele. Immer wieder werden händische Eingaben getätigt, die eigentlich unnötig wären, da die Programme über entsprechende Anwendungen verfügen. Besonders auffällig sind das nicht nutzen von Funktionen die für Wiederholungszeilen, Nummerierungen, Inhaltsverzeichnisse und Serienbriefe zur Verfügung stehen.
Meist könnten die Anwenderfehler durch eine kurze aber einschlägige Schulung vermieden werden und so könnten Firmen langfristige Ersparnisse für sich verbuchen. Wer einmal die Geheimnisse eines Programmes für sich entdeckt hat, wird diese auch nutzen, da sie den Arbeitsalltag um ein vielfaches erleichtern können. Bei größeren Firmen lohnt meist eine In-House-Schulung, während einzelne Mitarbeiter kleinerer Firmen kostengünstig an Kursen teilnehmen können.
Oft verweisen Vorgesetzte auf die Hilfsdaten von Microsoft, doch leider sind diese für viele PC-Anwender nicht ausreichend verständlich. Microsofts Hilfssystem beruht darauf, dass Suchende das richtige Fachvokabular verwenden, doch gerade damit stehen viele Anwender auf Kriegsfuß. Zwar ist über den Microsoft-Hilfe-Index fast jedes Problem lösbar, doch muss eben die Lösung erst gefunden werden. Schon alleine die Suche stellt für viele Mitarbeiter eine zeitaufwendige Hürde dar die kaum überwunden wird.
Firmen sollten daher nicht nur innovative Programme ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen, sondern auch dafür sorgen, dass Mitarbeiter einen sicheren Umgang mit ihnen bekommen. Firmen die ihr IT-Budget vernünftig in Hardware, Software und Schulungen aufteilen, sparen auf Dauer, denn nur so können die Vorteile moderner Software auch wirklich genutzt werden.

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